N8

Liebe Leser,


über Krisen haben wir seit 2008 immer wieder Gespräche geführt. Auch diese Ausgabe des N-Magazins kommt nicht daran vorbei, sich mit den aktuellen Auswirkungen der Euro-Krise
zu beschäftigen. Es ist uns gelungen, hierzu Gesprächspartner mit hohem geistigen Lösungsanspruch, wie Hans-Werner Sinn, Christoph G. Paulus oder Jürgen Heraeus, aus Wissenschaft und Wirtschaft zu gewinnen.

 

Aber uns interessiert wie immer neben der handwerklichen Lösung von Problemen auch die geistige Ebene der Lebensführung und Lebensgestaltung. Deshalb messen wir den Gesprächen mit Abt Odilo Lechner und Roland Berger besondere Bedeutung zu. Beide wirken sinnstiftend im wahrsten Sinne des Wortes: der eine mit seinem geistig-sorgenden Wirken als Seelsorger, der andere mit seiner wegweisenden Stiftung. Beide lassen die

Gemeinschaft an ihren Talenten, Fähigkeiten und Erfolgen teilhaben.

 

Teilhabe bildet die Grundlage des Erfolgsmodells Deutschland. Die geistigen Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft, die wirtschaftliches Erfolgsstreben und sozialen Ausgleich verbinden, müssen auf Europa übertragen werden, damit auch Europa für die Menschen eine politische Heimat wird, an der sie sich gerne beteiligen wollen.

 

Der Ausstieg aus politischer und sozialer Verantwortung stellt keine Lösung dar. Es müssen rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, die das Ganze tragen und einheitlich sind – und die allen Menschen gleichwertige Lebensbedingungen ermöglichen. Dann werden sich die Menschen mit Europa identifizieren und zum Aufbau eines gemeinsamen Wohlstandes beitragen.

 

In diesem Sinne müssen wir Christoph G. Paulus verstehen, wenn er zitiert: „Don't waste a wonderful crisis!“


Mit besten Grüßen,
Ihr Josef Nachmann

 

 

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